IQ84

Handlungsort: Japan, Tokyo

Aomame ist 30 Jahre alt und lebt ein sehr asketisches Dasein. Hauptberuflich arbeitet sie als Fitnesstrainerin. Nebenher arbeitet sie als Auftragskillerin und hat es sich zur Berufung gemacht misshandelte Frauen von ihrem Leid zu befreien. Hierfür hat sie eine besondere Technik des Tötens entwickelt, die einen Mord nicht erahnen lässt. Als sie eines Tages auf dem Weg zu einem ihrer Aufträge ist, erfüllt sie plötzlich ein sonderbares Gefühl der Entfremdung.

An einem anderen Ort in Tokyo trifft der ebenfalls 30jährige Tengo seinen Redakteur und Freund Kotsamu. Dieser hat für den angehenden Schriftsteller einen besonderen Auftrag. Das eigesandtes Manuskript für den Literaturpreis eines siebzehnjährigen Mädchens Fukaeri beinhaltet eine faszinierende Geschichte, die jedoch schlecht verpackt ist. Tengo soll sie nun heimlich in Form bringen und dem Mädchen mit dieser Geschichte zu großem Erfolg verhelfen.
Widerwillig steigt er in diese illegale Aktion ein und findet sich schon bald in einem absoluten Chaos wieder.

Persönliche Beurteilung:
Der Roman wird abwechselnd aus der Sicht Aomames und Tengos erzählt. Anfangs scheint es keinen Zusammenhang zwischen beiden Personen zu geben. Jedoch geraten beide auf unterschiedliche Weise in ein und dieselbe Parallelwelt und müssen sich besonderen Herausforderungen stellen.
Bis zum Schluss bleibt dieser über 1000 Seiten lange Romane sehr spannend und flüssig zu lesen. IQ84 ist ein Buch für alle, die sich beim Lesen gerne aus dem Alltag verabschieden und in eine fremde Welt eintauchen möchten.

Be Sociable, Share!

Schreibe einen Kommentar