Die Frau von dreißig Jahren

von Honoré de Balzac


Handlungsort: Frankreich, Paris
Balzac erzählt die Geschichte der Französin Julie. In jungen Jahren darf sie ihren Bräutigam selbst aussuchen und entscheidet sich für den älteren Offizier Marguis d`Aigelement.
Nach der Heirat muss sich das junge Mädchen, das ohne Mutter aufgewachsen und somit auch nicht in die Pflichten der Ehe eingeweiht ist, an ihren egoistischen Mann gewöhnen.
Ihr Mann pflegt einen lieblosen Umgang mit seiner Angetrauten und zeigt auch nicht das geringste Interesse am Gefühlsleben der jungen Julie. Diese Kälte lässt das junge Mädchen in tiefe Depressionen fallen.
Nach längerer Leidenszeit beginnt sie mit dreißig Jahren eine Affäre und erlebt zum ersten Mal in ihrem Leben Geborgenheit und Liebe.

 

Persönliche Meinung:
Balzac beschreibt das Seelenleben der jungen Frau sehr genau. Indem er mit einem Perspektivenwechsel arbeitet, macht er die Geschichte besonders interessant. Mit vielen genauen Landschaftsbeschreibungen wendet er den Blick ab von der Geschichte der Protagonistin. Dadurch lockert er das Psychodrama auf und gibt einen Einblick in die Welt des 19.Jahrhunderts. Das Buch ist gut und mit einer beschaulichen Seitenzahl von 223 Seiten auch schnell zu lesen.

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