Lelia


Handlungsort: Frankreich
Lelia ist ein einzigartige Frau, wunderschön und unnahbar. Ehe er sich versieht, verliebt sich der junge Dichter Stenio in diese besondere Frau. Lelia weist ihn jedoch immer wieder zurück. Der junge Mann begreift nicht mehr, was mit ihm geschieht und kann sich nicht von seiner Liebe lösen.
Trenmor, ein Lebensphilosoph und ehemaliger Spieler, wird schnell der Vertraute der geheimnisvollen Frau, da sie ihm großen Respekt entgegenbringt. Er versucht den jungen Dichter von seiner Zuneigung zu Lelia abzubringen.
Als vierte Hauptperson tritt der Priester Magnus ins Geschehen ein. Auch er versucht Stenio wieder auf den richtigen Weg zu bringen, kann sich aber der außergewöhnlichen Schönheit Lelias ebenso wenig entziehen.
Leila bringt die Männer um sich herum um den Verstand, bleibt aber für alle unnahbar und geheimnisvoll.

Persönliche Meinung:
Jede einzelne der Hauptfiguren ist besonders gut dargestellt und greifbar. So steht der schöne Jüngling Stenio für die wilde Jugend, der Priester Magnus verkörpert die Unschuld, Trenmor die Weisheit im Alter und zu guter Letzt repräsentiert Lelia die nüchterne, vom Leben gezeichnete Frau.
Die Tragödie ist sprachlich sehr interessant gestaltet und übt eine melancholische Stimmung auf den Leser aus. Deshalb ist dieses Buch für Leser geeignet, die nicht auf ein Happy End warten, sondern eine realistische Darstellung der Charaktere und ihrer Schicksale bevorzugen.

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