Montauk

Montauk von Max Frisch

Diese autobiographische Erzählung handelt von einer Lesereise Max Frischs in die Vereinigten Staaten im Mai 1974. Der 62 jährige Autor bekommt während dieser Reise die junge Verlagsassistentin Lynn zur Seite gestellt. Nachdem sie sich näher gekommen sind, verbringen sie Frischs letztes Wochenende in Amerika zusammen in Montauk einem kleinen Dorf in Long Island.
Lynn lässt den alternden Autor an seine verflossenen Lieben erinnern. So beginnt er sein bisheriges Leben in vielen Rückblicken zu erzählen. Angefangen von der Beziehung zu der Jüdin Käthe, seiner ersten Ehefrau Trudy und der exzessiven Beziehung zur Schriftstellerin Ingeborg Bachmann gibt er tiefe Einblicke in sein Leben.
Die vielen Figuren seine Lebens beschreibt er sehr eindrucksvoll und gibt damit ein interessantes Bild seiner Zeit ab.

Persönliche Beurteilung:
Mit diesem Buch legt Max Frisch ein sehr ehrliches Zeugnis seiner eigenen Person ab. Viele Rückblicke an bestimmte Situationen seines Lebens geben sehr tiefe Einblicke in sein Seelenleben. Seine kurze Beziehung zu Lynn lässt ihn sein bisheriges Leben aufarbeiten und schenkt der Öffentlichkeit sehr intime und ehrliche Einblicke in Leben und Werk des bekannten Schriftstellers. Diese Ehrlichkeit und die Erfahrungen aus dem Leben des Schriftstellers machen das Buch so lesenswert.

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