Wer die Nachtigall stört…


Handlungsort: Amerika, Kleinstadt in Alabama

Die Hauptdarstellerin und Ich-Erzählerin dieses Romans, Jean Louis, Kurzform Scout, erzählt aus ihrem Leben in den 1930er Jahren in einer Stadt im Bundesstaat Alabama. Sie lebt mit ihrem älteren Bruder Jem und ihrem Vater Atticus glücklich zusammen.
Täglich machen Scout und ihr Bruder die Gegend unsicher. Fasziniert sind sie von ihren Nachbarn, dessen Sohn Boo Radley niemals das Haus verlässt und dem nachgesagt wird, gefährlich zu sein. Atticus, Anwalt und Abgeordneter der Stadt, wird eines Tages mit der Verteidigung des dunkelhäutigen Tom Robinson, der eine weiße Frau vergewaltigt haben soll, beauftragt. Durch diesen Prozess ändert sich das Leben der Familie schlagartig. Atticus vertritt die Meinung jeder Bürger habe die gleichen Rechte, egal welche Hautfarbe er hat. Mit dieser Ansicht handelt der Anwalt sich und seiner Familie heftige Anfeindungen ein. Scout beschreibt die Vorfälle aus ihre kindlichen Sicht, das Unverständnis gegenüber dem Hass der weißen Bürger.

 

Persönliche Bewertung:
Harper Lee lässt Scout ihre Sicht der Dinge darstellen. Sie verdeutlicht das Unverständnis gegenüber Rassismus und plädiert an die Menschlichkeit und Toleranz, mit der jeder Mensch ausgestattet ist. Die klare Sicht des sechsjährigen Mädchens zeigt die Missstände in den Südstaaten der USA auf beeindruckende und anschauliche Weise. Der Stoff ist sehr interessant verarbeitet und die Geschichte absolut lesenswert.

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