Die Einsamkeit der Primzahlen

Bewertung Die seltsamen Methoden des Dr. Irabu

Handlungsort: Italien
Die beiden Hauptpersonen des Buches müssen mit einem tragischen Erlebnis aus ihrer Kindheit fertig werden.
Alice della Rocca wird als kleines Mädchen von ihrem Vater zu einem Skikurs gedrängt. Als sie sich dabei schwer verletzt und eine Behinderung zurückbehält, verliert sie das Vertrauen zu ihrem Vater.
Mattia Balossino hat seine behinderte Zwillingsschwester Michela für eine Stunde in einem Park zurückgelassen, um endlich einmal alleine zur Geburtstagsfeier eines Freundes gehen zu können. Als er zurückkommt, um sie wieder abzuholen, ist es zu spät. Michela ist für immer verschwunden.
Alices Schmerz äußert sich durch ihre Anorexie, Mattia dagegen beginnt sich selbst zu verletzten, um die Schuld am Verschwinden seiner Schwester ertragen zu können.
Auf Grund ihres Verhaltens werden beide zu Außenseitern in der Schule. Am Gymnasium treffen sie aufeinander und finden im anderen einen Seelenverwandten. Sie verlieben sich ineinander und versuchen beide mit ihren Schicksalen fertig zu werden. Nach dem Schulabschluss beginnen sie ihrer Wege zu gehen, Mattia studiert Mathematik und Alice wird Fotografin. So verlieren sie sich aus den Augen bis sie sich nach Jahren wiederfinden und eine Entscheidung treffen müssen.

Persönliche Beurteilung:
Indem Paolo Giordanio immer abwechselnd aus der Sicht der Protagonisten erzählt, schildert er das Seelenleben von Alice und Mattia sehr genau. Der Leser kann sich dadurch sehr gut in die beiden Hauptfiguren hineinversetzen und leidet mit ihnen mit. Die klare Sprache und die Authentizität der Handlung machen das Buch sehr lesenswert.

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