Naokos Lächeln


Handlungsort: Japan, Tokio – Interessante Informationen zu Tokio

Toru Watanabe muss sich schon früh mit der Realität des Lebens auseinandersetzen. Als sich sein bester Freund Kizuki das Leben nimmt, beginnt für Toru eine schwere Zeit. Lange hat er mit diesem Schicksalsschlag zu kämpfen. Einige Zeit danach trifft er Kizukis ehemalige Freundin Naoko, die ebenfalls nicht über seinen Tod hinweggekommen ist.
Auf eine besondere Art fühlt er sich zu ihr hingezogen und zusammen scheinen beide den Schmerz, den sie in sich tragen, besser zu verkraften. Sie verbringen viel Zeit miteinander, in der sie sich von der Gesellschaft abgrenzen und ihren eigenen Gedanken nachgehen. Weil Torun der einzige ist, der Naokos Leiden nachempfinden kann, fühlt er sich für sie verantwortlich und beginnt sich in sie zu verlieben.

An der Uni trifft Toru die wundersame Midori, die ihn auf Anhieb fasziniert. Nebenher arbeitet sie in dem Buchladen ihres Vaters. Die Liebe zur Literatur verbindet die beiden. Mit Midori verbringt er viel Zeit und genießt es, immer wieder Überraschungen mit ihr zu erleben.

Toru lebt in zwei verschiedenen Welten. Einerseits gibt es Naoko, die ihm sehr viel bedeutet. Die Liebe zu Naoko wird immer stärker und komplizierter. Parallel dazu verläuft die Beziehung mit Midori.

Persönliche Meinung:

Haruki Murakami gelingt es, zwei Liebesgeschichten in einem Buch zu erzählen. Toru verliebt sich in komplett unterschiedliche Frauen. Mit Naoko ist alles ein bisschen schwierig, da sie psychisch durch den Tod des Freundes angeschlagen ist. Daneben scheint mit der lebensfrohen Midori alles einfacher und unkompliziert zu sein. Beide Frauen üben eine besondere Anziehungskraft auf den Protagonisten aus.
Die Geschichte ist sehr einfühlsam und anschaulich beschrieben, so dass man sich beim Lesen sehr gut in die Charaktere und ihre Probleme und Eigenarten hineinversetzen kann.

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