Schönheit und Trauer


Handlungsort: Japan, Kyoto und Tokio – Interessante Informationen zu Tokio und Kyoto

Toshio Oki fährt nach Kyoto, um das Läuten der Neujahrsglocken mitzuerleben.  Er fährt aber vor allem dorthin, um seine frühere große Liebe Otoko wieder zu treffen. Nachdem er sie vor 20 Jahren, als sie gerade einmal sechszehn Jahre alt war, verlassen hatte, hat er sie nicht mehr gesehen.

Otoko ist nun Ende dreißig und eine berühmte Malerin geworden. Sie lebt mit der jüngeren Keiko zusammen, die ebenfalls mit einem Talent für die Malerei gesegnet ist. Oki ist ein berühmter Schriftsteller geworden, der seinen Ruhm vor allem seinem Erstlingswerk, der Geschichte über Otoko, zu verdanken hat. Das Tragische an der ganzen Beziehung war, dass Otoko damals eine Fehlgeburt erlitten hatte, die sie fast um den Verstand gebracht hat. Oki hatte sie daraufhin verlassen, da er selbst bereits verheiratet war.

Nun treffen diese beiden nach 20 Jahren wieder aufeinander. Jedoch wagt sich Otoko nicht ohne ihre Freundin Keiko zu diesem Treffen.  Kurz darauf erhält Oki einen Besuch von Keiko, die ihm zwei selbstgemalte Bilder vorbeibringt. Er ahnt hier noch nicht, dass sie sich an ihm rächen will für all die Seelenqualen, die er ihrer geliebten Freundin angetan hat.

 

Persönliche Bewertung:
Der Nobelpreisträger erzählt die Geschichte, indem er kunstvoll Rückblicke in die Vergangenheit mit einbringt und somit eine interessante und bis zur letzten Seite berührende Geschichte entwickelt. Die Liebesgeschichte zwischen Otoko und Oki ist sehr bewegend. Aber auch die Beziehung zwischen den beiden Frauen wird sehr eindrucksvoll und warmherzig beschrieben. Beide Geschichten, die in diesem Buch kunstvoll miteinander verwoben sind, sind sehr ergreifend und bis zur letzten Seite sehr gut und berührend beschrieben.

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