Wer Liebe verspricht

Wer Liebe verspricht
Handlungsort: Indien, Kalkutta
Die junge Amerikanerin Olivia O’Rourke folgt 1848 der Einladung ihrer Tante, einige Zeit bei ihr in Indien zu verbringen. In Kolonialindien soll die bei ihrem Vater in Amerika in Freiheit aufgewachsene junge Frau in die feine englische Gesellschaft integriert werden und einen wohlsituierten Engländer heiraten.
Olivia ist und bleibt aber ein Freigeist und mischt sich lieber in die politischen Gespräche ihres Onkels ein, als sich den strengen Benimmregeln ihrer Tante zu unterwerfen.
Sie fühlt sich immer mehr als Außenseiterin, bis sie eines Tages Jai Raventhorne kennenlernt. Der Sohn einer Inderin und eines Engländers begegnet den Kolonialherrschaften mit Abscheu und Hass, da er von ihnen nur Verachtung und Missbilligung kennengelernt hat.
Olivia fühlt sich dem jungen Mann sehr verbunden und beginnt sich in ihn zu verlieben. Sie ahnt noch nicht ,was das für ihr Leben bedeutet und welches Schwierigkeiten und Schmerzen sie ertragen muss.

Persönliche Meinung:
Trotz seiner Länge von 816 Seiten ist das Buch an keiner Stelle langatmig. Rebecca Ryman gelingt es mit ihrer Sprache und ihren Bildern den Leser in die Kolonialzeit nach Indien zu entführen und zieht ihn mit dieser schönen und spannenden Geschichte in ihren Bann. „Wer Liebe verspricht“ ist ein absolut lesenswerter Roman über Liebe, Freundschaft und Verrat in Indien zur Kolonialzeit.
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