Beim Leben meiner Schwester

Beim Leben meiner Schwester
Handlungsort: Amerika

Anna Fitzgerald ist dreizehn Jahre alt, als sie beschließt, nicht mehr für ihre an Leukämie erkrankte Schwester Kate zu spenden. Sie will nun endlich ein ganz normales Leben führen und nicht immer nur als Ersatzteillager für Kate dienen. Seit ihrer Geburt kennt Anna nichts anderes und beschließt deshalb, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Obwohl ihre Schwester ohne sie nicht überleben kann, nimmt sich Anna einen Anwalt und verklagt ihre Eltern.
Während der Verhandlung kommt es immer wieder zu ethischen Diskussionen und die ganze Familie muss sich die Frage stellen, ob es richtig ist, ihr gesundes Kind mit ständigen Schmerzen und Einschränkungen zu belasten, um das Leben ihrer kranken Tochter zu verlängern. Anna muss sich vor allem mit der Frage auseinandersetzen, ob es sie überhaupt gäbe, wenn ihre Schwester nicht krank geworden wäre und ihre Eltern nicht ein genetisch passendes Kind gebraucht hätten.
Der Prozess wird bis zum Schluss ausgefochten, doch am Ende gibt es keine Gewinner.

Persönliche Meinung:
Nicht nur das Schicksal der kranken Kate wird in diesem Roman thematisiert, sondern vor allem das Leben ihrer Familie und ihr Umgang mit der schweren Krankheit stehen im Mittelpunkt. Mit dem ständigen Wechesl der Perspektive erhält man beim Lesen einen umfassenden Einblick in das Seelenleben der Beteiligten. Dadurch kann man das Handeln jeder einzelnen Person nachvollziehen und steht selbst vor der Frage, was richtig und was falsch ist. Insgesamt ist ein sehr bewegender und aufwühlender Roman entstanden, der keinen Leser kalt lässt.

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