Das Labyrinth der Wörter

Das Labyrinth der Wörter
Handlungsort:Frankreich

Germain Chazes wurde von klein auf von seiner Mutter als Dummkopf und Taugenichts bezeichnet. Nicht der Klügste zu sein, damit hat er sich abgefunden und haust mit seinen 45 Jahren in einem alten Wohnwagen, schnitzt Holzfiguren und lebt in den Tag hinein. Abends trifft er sich oft mit seinen Bekannten in einer Kneipe oder verbringt die Zeit mit seiner Freundin Annette.
Er sagt immer das, was er gerade denkt und wird deshalb nicht besonders ernst genommen. Als er eines Tages einer seiner Lieblingsbeschäftigungen nachgeht, im Park die Tauben zu zählen, trifft er die 86jährige Margeruitte Escoiffier. Obwohl sie so unterschiedlich sind, Margeruitte ist eine sehr gebildete und belesene Frau, wohingegen Germain eher einfältig und ungebildet ist, freunden sich die beiden an.

Margeruitte liest Germain viel vor, beantwortet ihm seine Fragen und nimmt ihn ernst. Zum ersten Mal in Germains Leben schenkt ihm jemand Aufmerksamkeit und die Anerkennung, die er nie bekommen hat. Mit Hilfe seiner neuen Freundin taucht er immer mehr in die Welt der Bücher ein und erweitert seinen Wortschatz und Horizont.

Persönliche Meinung:
Das Labyrinth der Wörter ist ein wunderschönes Buch über die Menschlichkeit. Die Charaktere vor allem der Ich-Erzähler Germain sind sehr gut gezeichnet. Indem seine ganze Gedankenwelt erzählt wird, kann man sich sehr gut in sein Denken und seine Logik hineinversetzen. Besonders die Beziehung zwischen Gemain und Margeruitte wird sehr authentisch dargestellt. Diese Buch ist besonders und vor allem etwas für Menschen, die auch einmal über ihren Tellerrand hinaussehen wollen.

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