Eines Tages vielleicht


Eines Tages Vielleicht Inhaltsangabe:

Handlungsort: Amerika

Sie passt nur einen kurzen Moment nicht auf und schon ist es passiert. Kara ist schuld an einem Verkehrsunfall, bei dem ein junges Mädchen ums Leben kommt. Dieser kurze Augenblick zerstört eine ganze Familie, denn keiner aus Karas engerem Umfeld kommt mit dieser Katastrophe klar. Erzählt wird aus der Perspektive von Karas Mutter. Der Umgang mit Schuld und Selbstvorwürfen ist ein pikantes Thema und bringt Karas Mutter in eine schwierige Situation.

Die Hauptdarstellerin in diesem Roman ist die Mutter der Unfallverursacherin. Sie versucht mit dem Geschehenen umzugehen und setzt sich dadurch auch mit Ihrer Vergangenheit immer wieder auseinander. Aus der Sicht der Mutter, für die außer Frage steht, dass sie in ihrem Leben etwas falsch gemacht haben könnte, wird beschrieben, wie die Familie versucht mit der Tragödie umzugehen. Jedoch stoßen hierbei alle immer wieder an ihre Grenzen. Gezeigt wird das Bild einer Mutter, die sich eingestehen muss, nicht das beste Verhältnis zu ihren Kindern zu haben.

 

Persönliche Beurteilung:
Der Sprachstil ist locker und leicht verständlich. Das Buch berührt und zeigt, wie schnell sich alles ändern kann, wenn man nur eine Sekunde nicht bei der Sache ist. Moriarty gelingt es ganz tiefe Einblicke in das Seelenleben einer Mutter zu geben, die an sich selbst zweifelt und versucht die Schuld ihrer Tochter zu akzeptieren. Die Geschichte nimmt einen beim Lesen sehr mit, da man sich gut in die Situation der Familie hineinversetzen kann. Man wird sich bewusst, dass jeder Tag das Leben plötzlich komplett auf den Kopf stellen kann.

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