Die dunkle Stunde der Serenissima


Handlungsort: Italien, Venedig

Der Krimi mit Brunettis elftem Fall beginnt erst einmal mit einer alltäglichen Szene aus einer italienischen Familie. Der Commisario und seine Frau liefern sich ein interessantes Wortgefecht am Frühstückstisch, bevor beide zur Arbeit gehen.
Paola Brunetti, die an der Universität unterrichtet, wird von einer Studentin um Rat gefragt. Sie will post mortem den Ruf ihres Großvaters wieder reinwaschen, da er zu Unrecht beschuldigt worden war, an kriminellen Geschäften beteiligt gewesen zu sein. Die junge Studentin hat sich an Paola gewandt, da sie auf die Hilfe ihres Mannes, des Comissarios, spekuliert. Dieser nimmt sich der jungen Frau auch an, kann im ersten Moment jedoch nicht viel unternehmen, solange diese ihm nicht mehr Informationen zu den früheren Machenschaften ihres Großvaters preisgibt.
Doch dann geschieht plötzlich ein Mord, zu dem Brunetti gerufen wird. Bei der jungen Frau, die erstochen in ihrer Wohnung aufgefunden wird, handelt es sich um genau die Studentin, die ihn kurz zuvor um Hilfe gebeten hatte.
Mit den wenigen Hinweisen, die Brunetti hat, weiß er jedoch, dass die Lösung dieses Mordfalles auf jeden Fall mit dem verstorbenen Großvater der Studentin zu tun haben muss. Sogleich beginnt er mit den Ermittlungen und gelangt mit seinen Nachforschungen in Zeiten des Krieges. Ungeahnt des Ausmaßes dieses Falles begibt sich Brunetti auf ganz dünnes Eis und hat es mit einem sehr komplizierten Fall zu tun.

 

Persönliche Bewertung:
Donna Leon ist hier wieder ein wunderbarer Krimi gelungen. Neben der spannenden Handlung mit vielen Wendungen und einem Rückblick in die Vergangenheit besticht sie auch wieder mit sehr guten und scharfsinnigen Dialogen. Wie in jedem Krimi von Donna Leon kann man die Stadt Venedig beinahe riechen, so nah fühlt man sich ihr beim Lesen.

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