Kennedys Hirn


Handlungsort: Schweden, Australien, Spanien, Mosambik

Die Archäologin Louise Cantor ist auf Heimaturlaub, um ihren Sohn in Stockholm zu besuchen. Als sie seine Wohnung betritt, macht sie den schrecklichsten Fund ihres Lebens. Ihr Sohn liegt tot im Bett. Die Todesursache sind Schlaftabletten, weshalb es sich für die Polizei eindeutig um Selbstmord handelt. Die zu tiefst erschütterte Mutter glaubt aber nicht an den Suizid ihres Sohnes. Ein Indiz für sie ist der Umstand, dass er einen Schlafanzug getragen hat. Denn sie weiß, dass er immer nackt geschlafen hat. Dieses Detail war dem Mörder also nicht bekannt.
Außerdem findet die Archäologin im Schrank ihres Sohnes äußerst brisante Informationen über das verschwundene Gehirn des verstorbenen amerikanischen Präsidenten Kennedy. Hatte ihr Sohn eine bedeutende Entdeckung gemacht?  Sie beginnt mit ihren Nachforschungen, die eine Reise um die ganze Welt mit sich bringen. Dabei trifft sie immer wieder auf Personen und Hinweise, die sie Stück für Stück weiterbringen. Es kommt jedoch immer wieder zu unvorhersehbaren Wendungen. Mit jedem weiteren Schritt wird ihr klar, wie wenig sie von ihrem Sohn und dessen Aktivitäten wusste.

 

Persönliche Bewertung:
Die Handlung bleibt über das ganze Buch hinweg sehr spannend. Durch die vielen unterschiedlichen Handlungsorte bekommt die ganze Geschichte einen interessanten und abwechslungsreichen Hintergrund.  Auch die Personen sind sehr gut charakterisiert und Mankell zeigt hier das Leiden einer Mutter, die ihr Kind verloren hat, knallhart und ohne Beschönigung.  Somit ist der Ehrgeiz der Mutter, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen voll und ganz nachzuvollziehen.

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